Wald im (Klima)Wandel in Kirn und im Kirner Land.

Wo man auch hinschaut – das Kirner Land ist geprägt von Feldern, Wiesen und Wäldern. Den diesjährigen Internationalen Tag des Waldes am 21. März 2023 nimmt die CDU Kirner Land zum Anlass, auf die multidimensionale Bedeutung des Waldes in der Region hinzuweisen. „Für das Kirner Land ist der Wald enorm wichtig. Er prägt nicht nur unser schönes Landschaftsbild. Vielmehr noch schafft er Arbeitsplätze, sorgt für gute Luft und einen funktionierenden Wasserhaushalt. Zudem ist er Quelle der Erholung sowie von Sport und Freizeitaktivitäten, auch über unsere Region hinaus und damit wichtig für den Tourismus“, erklärt Claus Tressel, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands Kirner Land.

„Healthy forest for healthy people“ (Gesunder Wald für gesunde Menschen), so lautet das diesjährige Motto des internationalen Tags des Waldes, das die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) zusammen mit 15 weiteren internationalen Organisationen im Collaborative Partnership on Forests (CPF) herausgegeben haben. Das diesjährige Motto ist angesichts der Coronapandemie wohlweißlich gewählt. Alle spüren immer noch die Auswirkungen.  Die Leistungen des Waldes für unsere Gesundheit sind oft nur in Teilaspekten bei den Menschen angekommen. Wälder reinigen das Wasser und die Luft. Bäume binden beim Wachstum Kohlenstoff zur Bekämpfung des Klimawandels. Der Wald und seine Bäume liefern Nahrungsmittel, Rohstoffe für lebensrettende Medikamente und verbessern unser Wohlbefinden. Bedingt durch Kalamitäten wie die Borkenkäferplage und die Auswirkungen des Klimawandels ist der Wald in Teilen selbst zu einem Patienten geworden.

„Aber wie das Immunsystem von uns Menschen ab einem gewissen Punkt auch nicht ohne Hilfe auskommen kann, so müssen wir dem Wald helfen. Es genügt nicht, den Wald einfach sich selbst zu überlassen und seinem Immunsystem zu vertrauen,“ folgert Tressel. Das bedinge die zügige und vorausschauende Wiederaufforstung im Hinblick auf mehrschichtige, strukturreiche, naturnahe, anpassungsfähige, resistente und resiliente Bestände. Gleichermaßen ermögliche und sichere die Nutzung des Holzes dies und schaffe im Wald und in den folgenden Wertschöpfungsketten Arbeitsplätze und stärke ländliche Räume wie das Kirner Land. Weitere Flächenstilllegungen seien kontraproduktiv. Dabei vertraut Tressel auch auf die heimischen Forstämter: „Unsere hervorragend ausgebildeten Förster und Forstarbeiter setzen täglich die im Gesetz verankerte nachhaltige Forstwirtschaft um und tun ihr Bestes, damit auch unsere Kinder noch Spaß im Wald haben, Möbel aus Holz nutzen können und unsere Region noch attraktiver wird.“

Daher habe die CDU Kirner Land einen Schwerpunkt ihrer Arbeit auch dem Wald gewidmet. Verschiedene Aktivitäten im und um den Wald und seine vielfältigen Funktionen seien gerade in Planung. Zudem solle sich mit Forstleuten und weiteren Experten übergreifend ein Bild über den Zustand, die Wirkzusammenhänge und die Zukunftsaussichten gemacht machen werden, um gezielt politische Weichenstellungen vornehmen zu können. „Dem Wald auf einer soliden Wissensbasis aktiv zu helfen, hilft letztlich auch uns. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern wird die CDU Kirner Land weiter daran arbeiten, unsere Heimat jeden Tag ein bisschen besser und noch lebenswerter zu machen. Dazu zählt auch der Wald“, schließt Tressel.

Hintergrund: Bereits in den 1970er Jahren rief die FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) einen Tag des Waldes aus. Trauriger Anlass war die globale Degradierung und Zerstörung der Wälder. Dennoch dauerte es mehr als 40 Jahre, bis die Plenarsitzung der UN-Generalversammlung sich Ende des Jahres 2012 dazu entschloss, den 21. März eines jeden Jahres zum Tag der Wälder auf internationaler Ebene zu erklären.

Bild 1:  Der Wald im Kirner Land – Blick vom Teufelsfels. Foto: Marcus Kirschner

Bild 2:  Der Wald im Kirner Land – Im Lützelsoon. Foto: Marcus Kirschner